Fahrspannungsunabhängige Beleuchtung mit Festspannungsregler
Über
die Beleuchtung der Modelle wurde ja schon viel geschrieben und wenn
ich nicht nur Vitrinenmodelle hätte, würde ich auch zweifellos die
digitale Variante ausprobieren. Vorerst wollte ich aber lediglich die
LEDs in den Modellen zum Leuchten bringen.
Unschön ist bei der
fahrspannungsabhängigen Beleuchtung ja immer die Zunahme der Helligkeit
mit der Geschwindigkeit des Modells.
Um das zu umgehen, habe
ich statt der üblichen Vorwiderstände (zur Strombegrenzung) einen
Spannungsregler (LM317) für die LED-Versorgung eingebaut. Dieser wird
mit Hilfe externer Widerstände genau auf den Wert der Flußspannung der
LED’s eingestellt. Die Widerstandswerte müssen natürlich ausprobiert
werden.
Da ich superhelle gelbe LED’s verwendet habe, konnte
ich Spannung sogar etwas niedriger wählen, als die max. zulässige (ca.
1,9V). Die LED’s leuchten bei einem Stromfluß von ca. 3-6mA ausreichend
hell und das Modell beleuchtet nicht das ganze Zimmer.
Zu Beachten ist folgendes:
- bei ca.16 Leuchtdioden pro Modell sollten insgesamt nicht mehr als 100mA fließen.
- bei voll aufgedrehtem Regler muß die Überschußleistung über den Regler abgegeben werden, d. H. er kann warm werden.
Ich
hatte erst SMD-Regler eingebaut, die nur 100mA vertragen aber schön
klein sind. Der LM317 hat die Eigenschaft sich bei Überhitzung
abzuregeln und somit selbst zu schützen. Leider ist einer der
SMD-Regler dennoch nach einiger Zeit zerstört worden, wodurch sämtliche
LED’s in dem Modell auch zerstört worden sind. Oder war es umgekehrt?
Jedenfalls habe ich aus diesem Grunde die größeren 1,5A vertragenden LM317 im TO220 Gehäuse eingebaut.
Von
dem Gehäuse hab ich aber so viel wie möglich abgeschliffen (die Regler
muß es auch noch im einem SOT223-Gehäuse geben, das wäre wahrscheinlich
besser)
Datenblatt unter:
http://www.datasheetarchive.com/search. ... =0&sub.y=0
So paßt die Schaltung, also Gleichrichter, Regler, 2 Widerstände (evtl. Kondensator) unter die Sitzbänke und ist kaum zu sehen.
Bei
einem Modell habe ich statt des Gleichrichters nur eine Diode
eingebaut, dadurch leuchten die Lampen nur in einer Richtung und das
Modell ist für Tag oder Nachtbetrieb geeignet.
Fazit:
Bei
ca. 4V – abhängig von den verwendeten Bauelementen – fangen die LEDs an
zu leuchten, erreichen sehr schnell ihre maximale Helligkeit und
bleiben dann konstant. Der Beginn des Leuchtens fällt ungefähr mit dem
Anfahren des Wagens zusammen.